Die Geschichte von Energie Cottbus

Ereignisse und Hintergründe aus der Vereinsgeschichte im chronologischen Überblick.

Weitere Stationen und Hintergründe zu den Ereignissen.

Spitznamen im Wandel Drei Begriffe erzählen von Rückschlägen, späten Toren und einer ungeschlagenen Saison. Geschichten anzeigenGeschichten schließen
1963–1989

Die BSG und die DDR-Oberliga

  1. Der Vorgänger SC Cottbus

    Die Fußballsektion des SC Cottbus bildet den unmittelbaren Vorgänger der späteren BSG Energie.

    Die heutige Vereinssatzung nennt den 1. Juli 1963 als ihr Gründungsdatum.

    Ort: Cottbus
  2. Die Geburtsstunde von Energie

    Am 31. Januar 1966 entsteht die BSG Energie Cottbus aus der Fußballsektion des SC Cottbus.

    Dieses Datum bildet den Ausgangspunkt der offiziellen Energie-Vereinstradition; Rot und Weiß werden zu den prägenden Vereinsfarben.

    Ort: Cottbus
  3. Erstmals in der DDR-Oberliga

    Ein 1:1 gegen Vorwärts Stralsund sichert Energie erstmals den Aufstieg in die DDR-Oberliga.

    Nach dem 0:7 in Riesa eine Woche zuvor reicht im direkten Duell mit dem letzten Verfolger das Unentschieden.

  4. Zum dritten Mal in die Oberliga

    Mit einem 1:0 gegen Chemie Buna Schkopau macht Energie den dritten Oberliga-Aufstieg perfekt.

    Die zehn Punkte aus der Aufstiegsrunde reichen bereits vor dem letzten eigenen Spiel, weil Union Berlin mit acht Punkten sein Programm beendet hat.

  5. Vier Tore für den Wiederaufstieg

    Energie besiegt Post Neubrandenburg am letzten Spieltag mit 4:0 und kehrt in die Oberliga zurück.

    Die nicht aufstiegsberechtigte zweite Mannschaft des BFC Dynamo gewinnt die Staffel; Cottbus steigt als bestplatzierte berechtigte Mannschaft auf.

1990–1999

Pokalfinale und der Durchbruch

  1. Von der BSG zum Fußballclub

    Im Zuge der politischen und sportlichen Neuordnung wird aus der BSG der FC Energie Cottbus.

    Der Übergang zum eingetragenen Verein verändert die rechtliche Organisation; die heutige Satzung hält die Rechtsnachfolge der früheren Fußballsektionen ausdrücklich fest.

    Ort: Cottbus
  2. Flutlichtpremiere mit drei Toren

    Mit einem 3:0 gegen Lok Altmark Stendal weiht Energie die neue Flutlichtanlage ein.

    Das Stadion der Freundschaft erhält damit eine wichtige Voraussetzung für die bevorstehende Zeit im Profifußball.

  3. Als Drittligist ins DFB-Pokalfinale

    Energie schlägt den Karlsruher SC im Halbfinale mit 3:0.

    Die Mannschaft von Eduard Geyer erreicht als Regionalligist das Endspiel in Berlin und sorgt für eine der großen Pokalgeschichten der 1990er-Jahre.

  4. Der Durchbruch in die 2. Bundesliga

    Mit einem 3:1 gegen Hannover 96 steigt Energie erstmals in die 2. Bundesliga auf.

    Nach dem torlosen Hinspiel fällt die Entscheidung im Stadion der Freundschaft; Detlef Irrgang erzielt zwei der drei Cottbuser Tore.

  5. Das große Pokalfinale in Berlin

    Im DFB-Pokalfinale unterliegt Energie dem VfB Stuttgart mit 0:2.

    Zwei Tore von Giovane Élber entscheiden das Endspiel; trotz der Niederlage bleibt der Finaleinzug ein Höhepunkt der Vereinsgeschichte.

2000–2009

Sechs Jahre Bundesliga

  1. Der erste Bundesliga-Aufstieg

    Ein 2:0 gegen den 1. FC Köln sichert Energie am letzten Spieltag den dritten Aufstiegsplatz.

    Nur drei Jahre nach dem Sprung in die 2. Bundesliga erreicht die Mannschaft von Eduard Geyer erstmals die Bundesliga.

  2. Bundesliga-Premiere in Bremen

    Das erste Bundesliga-Spiel endet mit einem 1:3 bei Werder Bremen.

    Energie beginnt damit seine erste von zunächst drei aufeinanderfolgenden Spielzeiten in der höchsten deutschen Liga.

  3. Der erste Bundesliga-Sieg

    Mit einem 2:0 gegen Eintracht Frankfurt feiert Energie seinen ersten Bundesliga-Sieg.

    Nach drei Niederlagen zum Auftakt holt der Aufsteiger im Stadion der Freundschaft erstmals drei Punkte.

  4. Der Aufsteiger bezwingt Bayern

    Energie schlägt den FC Bayern München mit 1:0.

    Vilmos Sebők erzielt das entscheidende Tor gegen den Titelverteidiger, der am Saisonende erneut Deutscher Meister und Champions-League-Sieger wird.

  5. Eine Bundesliga-Startelf ohne deutschen Spieler

    Beim 0:0 gegen Wolfsburg schickt Eduard Geyer elf ausländische Spieler in die Anfangsformation.

    Zum ersten Mal in der Bundesliga-Geschichte steht damit kein deutscher Spieler in der Startelf einer Mannschaft.

  6. Piplicas kurioses Kopfball-Eigentor

    Ein ungewöhnliches Eigentor von Torwart Tomislav Piplica kostet Energie gegen Gladbach den Sieg.

    Ein abgefälschter Ball fällt auf seinen Hinterkopf und springt zum 3:3 ins Tor – eine der bekanntesten Kuriositäten der Bundesliga.

  7. Der erste Bundesliga-Abstieg

    Das 0:3 bei 1860 München besiegelt zwei Spieltage vor Saisonende den ersten Bundesliga-Abstieg.

    Nach drei Jahren im Oberhaus muss Energie zurück in die 2. Bundesliga.

  8. Zurück in der Bundesliga

    Mit einem 3:1 gegen 1860 München macht Energie den zweiten Bundesliga-Aufstieg perfekt.

    Die Mannschaft von Petrik Sander verteidigt am letzten Spieltag den dritten Platz und beendet drei Jahre in der zweiten Liga.

  9. Nürnberg beendet die Bundesliga-Zeit

    Nach dem 0:3 im Heimspiel verliert Energie auch das Relegationsrückspiel in Nürnberg mit 0:2.

    Der zweite Bundesliga-Abstieg steht damit fest; insgesamt hat Cottbus sechs Spielzeiten im Oberhaus verbracht.

2010–2019

Pokallauf, Abstiege und Neuanfänge

  1. Erneut unter den letzten vier im Pokal

    Ein 1:0 gegen TSG Hoffenheim bringt Energie zum zweiten Mal ins DFB-Pokal-Halbfinale.

    Shao Jiayi erzielt den entscheidenden Treffer gegen den Bundesligisten.

  2. Duisburg stoppt den zweiten großen Pokallauf

    Mit einem 1:2 in Duisburg endet Energies zweiter Lauf bis ins DFB-Pokal-Halbfinale.

    Die erneute Reise zum Endspiel nach Berlin bleibt dem Zweitligisten verwehrt.

  3. Das Stadion wird Vereinseigentum

    Energie übernimmt das Stadion der Freundschaft von der Stadt Cottbus.

    Der Erwerb macht den Verein zum Eigentümer seiner langjährigen Heimspielstätte.

  4. Abschied aus der 2. Bundesliga

    Die 1:3-Niederlage beim FSV Frankfurt besiegelt den Abstieg in die 3. Liga.

    Selbst die noch erreichbaren 31 Punkte reichen nicht mehr, weil die Konkurrenten Dresden und Bielefeld noch direkt aufeinandertreffen.

  5. Der späte Absturz in die Regionalliga

    Zwei späte Gegentore machen aus der Führung gegen Mainz II eine 2:3-Niederlage.

    Energie steigt am letzten Spieltag aus der 3. Liga ab und muss erstmals in die vierte Spielklasse.

  6. Die Rückkehr in die 3. Liga

    Nach dem 3:2 im Hinspiel gegen SC Weiche Flensburg 08 genügt Energie ein torloses Rückspiel.

    Das erste Duell wurde in Kiel ausgetragen; im heimischen Stadion der Freundschaft vollendet Cottbus die Rückkehr in die 3. Liga.

  7. Ein Tor trennt Energie vom Klassenerhalt

    Carl Zeiss Jena
    4:0
    1860 München
    Spiel 2 · 18. Mai 2019 · Ort: Jena Stadion: Ernst-Abbe-Sportfeld
    Fortuna Köln
    0:2
    Sonnenhof Großaspach
    Spiel 3 · 18. Mai 2019 · Ort: Köln Stadion: Südstadion

    Das 1:1 in Braunschweig reicht nicht zum Klassenerhalt, weil Jena und Großaspach parallel gewinnen.

    Energie und Eintracht beenden die Saison mit 45 Punkten; die um ein Tor schlechtere Tordifferenz schickt Cottbus zurück in die Regionalliga.

Seit 2020

Der Weg zurück in Liga zwei

  1. Unterhaching versperrt den Aufstieg

    Nach dem 1:2 in Cottbus verliert Energie auch das Rückspiel in Unterhaching mit 0:2.

    Trotz Regionalliga-Meisterschaft bleibt der Verein in der vierten Spielklasse.

  2. Das Gründungswappen kehrt für eine Saison zurück

    Zur Jubiläumssaison 2025/26 kündigt Energie die Rückkehr zum historischen Gründungswappen an.

    Das alte Emblem begleitet den Verein durch die Spielzeit seines 60. Geburtstags.

    Ort: Cottbus
  3. Nach zwölf Jahren zurück in Liga zwei

    Mit einem 1:0 bei Jahn Regensburg sichert Energie am letzten Spieltag den direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga.

    Zwölf Jahre nach dem Abstieg kehrt der Verein in die zweithöchste Spielklasse zurück.

  4. Krieschow verhindert das nächste Double

    Eine Woche nach dem Zweitliga-Aufstieg verliert Energie das Landespokalfinale gegen Krieschow mit 1:2.

    Der Oberligist gewinnt im LEAG Energie Stadion, während Cottbus der zusätzliche Pokaltriumph verwehrt bleibt.